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Schwerpunkte


Sprachförderung


Allgemein


Die Erweiterung und Differenzierung des Wortschatzes wird im Kindergarten nicht isoliert durchgeführt.

Wir bieten dem Kind viele Übungsfelder an. Das Kind kann z. B. Dialoge führen, Erlebnisse und Erfahrungen erzählen, Fragen stellen und Auskünfte erteilen.

Auch durch gezielte Angebote, z. B. Fortsetzung angefangener Geschichten, Beschreibung von Gegenständen, Nachsprechen von Fingerspielen, Kinderreime und Abzählverse, wird die Muttersprache geübt

Alle 14 Tage leihen sich Kindergartenkinder Bücher in der Bücherei aus. Durch Bücher werden die Kinder unter anderem in der Sprache und Denkleistung gefördert und trainiert. Auch können Bilderbücher Kinder anspruchsvoll unterhalten und künstlerische Erstbegegnungen ermöglichen.

Da das Kind durch Nachahmen lernt, sollte es zum genauen Zuhören hingeführt werden, zum Beispiel beim Sprechen des Partners oder beim Vorlesen von Geschichten und Gedichten.

Die plattdeutsche Sprache wird im Kindergarten gepflegt, z. B. durch Lieder, Geschichten und Ähnlichem. Damit die Kinder stetig mit der plattdeutschen Zweitsprache konfrontiert werden, spricht eine bestimmte Mitarbeiterin plattdeutsch, die andere hochdeutsch.
 
Das Ziel der mehrsprachigen Erziehung ist nicht nur die Erweiterung des Spracherwerbs, sondern auch die Entwicklung einer Grundlage, die den Erwerb anderer Sprachen erleichtert. Darüber hinaus soll die ostfriesische Kultur durch das Erlernen der niederdeutschen Sprache an die Kinder weitergegeben werden.



Konfliktbewältigung


Im Kindergarten sammelt das Kind erste Erfahrungen mit einer großen Kindergruppe. Dieses verläuft nicht immer reibungslos. Das Kind muss lernen, mit anderen Kindern auszukommen. Daher ist es wichtig, dass es lernt Empfindungen und Wünsche in Worte fassen zu können, z. B. gib mir das Spielzeug, weil, ...........! Je besser ein Kind sich ausdrücken kann, desto weniger braucht es z.B. durch Schlagen ein Signal zu setzen.

Das Kind wird angehalten, Probleme alleine zu lösen. Da das Kind das Miteinander aber noch übt, bieten wir uns als Stütze an.

Das Zusammenleben wird erleichtert, der einzelne geschützt. Konflikte werden reduziert, wenn notwendige Regeln mit den Kindern erarbeitet werden. Durch diese Methode ermöglichen wir dem Kind auch mehr Selbstbestimmung.

Bei entwicklungsbedingten Macht- und Kraftkämpfen zeigen wir den Kindern Wege zu einer fairen Auseinandersetzung.